Unsere Leistungen

Durchführung aller Erd- und Feuerbestattungen in ganz Bremen und umzu

Anonyme Beisetzungen mit Grabstätte auf hiesigen Friedhöfen oder als anonyme Seebestattung in Nord- oder Ostsee

Wald- oder Baumbestattungen

Hilfestellung bei Fragen zu besonderen Beisetzungswünschen

Eigene Trauerhalle für Trauerfeiern aller Konfessionen

Vorsorgeberatung

Abrechnung mit allen Sterbekassen und allen Bestattungsvereinen

Durchführung von Sozialbeisetzungen

 

Bestattungsarten

Grundsätzlich unterscheiden wir zwei Bestattungsarten voneinander: Die traditionelle Erd- und die Feuerbestattung. 
Sämtliche noch bei uns zulässigen Alternativen leiten sich dabei von der Feuerbestattung ab, die bei jeder Alternativbeisetzung vorausgehen muss
 

 
Die Erdbestattung ist die in unserem Kulturkreis gängigste Bestattungsart.  Dabei wird der verstorbene Leichnam in einem Sarg auf einem örtlichen Friedhof beigesetzt. Je nach Art des  Friedhofs gibt es  verschiedene Grabformen. Dort findet man  Wahl- oder Reihengräber, die von den Hinterbliebenen für eine bestimmte Zeitspanne genutzt werden. Diese auch Ruhezeit genannte Frist beträgt z.B. in Bremen in der Regel  25 bis 30 Jahre und kann anschließend auf Antrag meistens verlängert werden. Während dieser Zeit hat man einen festen Ort für die Andacht, muss sich aber den jeweiligen Regeln der Friedhofsordnung unterwerfen. Das bedeutet unter anderem eine nachhaltige Pflege der Grabstätte und Ausstattung mit einem zugelassenen Gedenkstein. Erdbeisetzungen müssen in Deutschland innerhalb von 8 Tagen nach dem Tod und dürfen  frühestens 48 Stunden danach durchgeführt werden.

 

Die Unterschiede der Grabarten

Das Wahlgrab – ein individuelles Grab

Eine Wahlgrabstätte  ist als Einzelgrab oder als Familiengrab nutzbar. Je nach Größe kann Platz für mehrere Verstorbene eingeplant werden und die Hinterbliebenen können das Grab individuell gestalten. Bei der  Auswahl von Gedenksteinen und auch bei der gärtnerischen Gestaltung hat man relativ viel Freiraum. Diese Grabform war in der Vergangenheit die am meisten verbreitete Form, weil sie oft Platz für mehrere Generationen bot und dadurch untrennbar eine bleibende Bindung zum Heimatort schuf

Das Reihengrab

Das Reihengrab kann auf vielen Friedhöfen nicht frei ausgesucht werden sondern wird von Amts wegen "der Reihe nach" belegt. Hier gibt es deutlich weniger Gestaltungsspielraum und es kann in der Regel nur ein Verstorbener beigesetzt werden. Dadurch ist es gegenüber einem Wahlgrab in der Regel oft preisgünstiger und hat kürzere Ruhezeiten. Auf vielen Friedhöfen kann bei einem Reihengrab nach Ablauf der Ruhefrist nicht verlängert werden. Danach steht ein Reihengrab wieder für eine Neubelegung zur Verfügung.

Rasengräber

Rasengräber werden nicht von jedem Friedhof angeboten, bieten sich aber an wenn keine Möglichkeit zur Grabpflege gegeben ist, aber trotzdem eine bleibende Andachtsstätte gewünscht ist. Bei Rasengräbern übernimmt der Friedhof die Pflege der Grabstelle und Grabschmuck und weitere Bepflanzungen sind aber  nicht zulässig. Je nach Friedhofsordnung kann eine flache Grabplatte mit dem Geburts- und Sterbedatum des Verstorbenen eingelassen werden. Die Ruhefristen entsprechen denen der anderen Grabarten.

 

 


Feuerbestattung

Bei einer Feuerbestattung wird der Leichnam in einem  zugelassenen Kreamtorium dem Feuer übergeben und verbrannt. Die Einäscherung des Verstorbenen wird in einem Sarg durchgeführt und die Beisetzung der Asche erfolgt zu einem späteren Zeitpunkt in einer Urne auf dem ausgewählten Friedhof. Eine Trauerfeier findet meistens vor der Kremierung mit dem Sarg des Verstorbenen in der Trauerhalle des Bestatters oder der Kapelle des Friedhofs statt, auf dem die Urne später beigesetzt wird. Auch die Beisetzung der Urne in einem Urnengrab kann von der Trauergemeinde im Rahmen einer Feuerlichkeit am Grab begleitet werden, um noch einmal Abschied vom Verstorbenen zu nehmen. Die Ruhezeit eines Urnengrabes beträgt z.B. in Bremen zwischen 20 und 30 Jahren.

Die Feuerbestattung ist in vielen Kulturen bekannt und ist die Grundlage von vielen alternativen Bestattungsformen wie die See- oder die Friedwaldbestattung. Wir informieren Sie gern in einem persönlichen Gespräch über die verschiedenen Alternativen die damit verbundenen Beisetzungsformen.

Grabarten

Urnenwahlgrab

Ein Urnenwahlgrab ist wie das Erdwahlgrab individuell und wird von den Angehörigen ausgewählt. Es kann als Einzelgrab oder auch als Familiengrabstätte gewählt werden und bietet für die jeweilige Ruhefrist einen festen Ort der Andacht. Hier kann relativ frei über die Grabgestaltung verfügt werden

Urnenreihengrab

Ein Urnenreihengrab wird vom Friedhof zugeteilt und es kann jeweils nur ein Verstorbener dort beigesetzt werden. Nach Ablauf der Ruhezeit kann die Nutzung nicht verlängert werden und die Flche wird neu vergeben.

Kolumbarium/Urnenwand

Ein Kolumbarium ist ein oberirdisches Bauwerk oder Gewölbe, das der Aufbewahrung von Urnen dient kann sich in einem geschlossenen Raum oder an einer Außenwand auf dem Friedhof befinden. Die Beisetzung in einem Kolumbarium ist für mehrere Urnenbestattungen möglich.

Anonyme Bestattung

Eine anonyme Beisetzung kann nur nach einer Kremierung in der Urnensche des Verstorbenen statt finden. Diese Methode gewinnt im Wandel der gesellschaftlichen Vernderungen immer mehr an Bedeutung, weil sie die Hinterbliebenen von einer gewissen Last der permanenten Betreuung befreit und zudem den finanziellen Aufwand der Grabpflege und die Kosten eines Grabsteins spart.

Eine anonyme Urnenbeisetzung auf einem regionalen Friedhof findet  auf einem Gemeinschaftsgrabfeld statt und die einzelnen Grabstätten sind nicht namentlich gekennzeichnet. Eine späteres Aufsuchen und Identifizieren der genauen Grabstelle ist deshalb nicht möglich, weil die Hinterbliebenen  der Beisetzung in der Regel nicht beiwohnen können. Der genaue Ort der Urnengrabstätte ist nur der Friedhofsverwaltung  bekannt. Die herbei durch den Friedhof entstehenden Kosten für das anonyme Urnenfeld sind regional sehr verschieden, sind aber in der Regel günstiger als für ein normales Urnengrab.


Wegen der fehlenden Möglichkeit direkt bei der Urnenbeisetzung anwesend zu sein können Hinterbliebene aber vor der Kremierung oder später im Beisein der Urne eine Trauerfeier in den Trauerräumen des Bestatters oder der Friedhofskirche abhalten

 

Seebestattungen


Die Bestattung auf hoher See war früher ausschließlich Personen vorbehalten, für die man eine besondere Beziehung zum Meer nachweisen konnte.  Heute sind die Vorschriften deutlich gelockerter und Seebestattungen sind fast alltäglich geworden wenn dafür eine  schriftliche Willenserklärung vorliegt. Die Hinterbliebenen können dabei vor der Einäscherung eine ganz normale Trauerfeier mit geladenen Trauergästen abhalten oder diese später bei der Beisetzung auf See an Bord abhalten. Innerhalb der Dreimeilenzone der Nord- oder Ostsee, auf Wunsch auch in den Weltmeeren, wird die Asche des Verstorbenen in einer speziellen Seeurne dem Meer übergeben. Auf einer Landkarte werden  die nautischen Daten des Beisetzungsortes festgehalten und den Hinterbliebenen übergeben.

 

 

Alternativen

Die Baumbestattung

Die Baumbestattung ist eine relativ junge Bestattungsart. In einem sogenannten Friedwald oder Ruheforst kann eine Baumgrabstätte erworben werden. Die Asche des Verstorbenen wird dort im Wurzelbereich eines ausgewählten alten Baumes oder eines eigens für die Beisetzung neu gepflanten kleinen Baumes beigesetzt. Eine planerische Grabpflege ist nicht erforderlich, denn hier übernimmt die Natur die Regie.  In der Regel kann eine Gedenktafel niedergelegt oder angebracht werden.
Baumbestattungen werden in der Schweiz zum Beispiel so durchgeführt, dass die Asche direkt unter dem Baum verstreut wird. In Deutschland ist nur eine Beisetzung in einer Urne erlaubt.

 

 

 

Alpenbestattung

Ähnlich zur Baumbestattung ist es auf einigen Bergalmen in der Schweiz möglich, die Asche des Verstorbenen mitten in der freien Natur beizusetzen. Um den  Charakter der Almwiesen zu bewahren, wird hier auf das Aufstellen von Grabsteinen oder Kreuzen generell verzichtet.

 

 

 

 

 

Die Diamantbestattung

Ein ganz besonderes Andenken bietet die Diamantbestattung. Die Entstehungsbedingungen für Edelsteine werden so nachgestellt, dass aus dem in der Asche enthaltenen Kohlenstoff ein einzigartiger Diamant entsteht. Dieser kann auch als Schmuck getragen werden. Die für die Schaffung des Diamanten nicht benötigte Asche wird wie bei der Feuerbestattung in einer Grabstätte Ihrer Wahl beigesetzt.
Haben Sie weitere Fragen zu diesen und anderen Formen rufen Sie uns einfach an und Sie nach !

 



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